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    <title>Verlorenes Paradies (Petra Namyslo)</title>
    <link>http://halbefrau.twoday.net/</link>
    <description>Petra Namyslo</description>
    <dc:publisher>Halbe Frau</dc:publisher>
    <dc:creator>Halbe Frau</dc:creator>
    <dc:date>2009-12-27T09:42:45Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
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  <image rdf:about="http://static.twoday.net/halbefrau/images/icon.jpg">
    <title>Verlorenes Paradies</title>
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  <item rdf:about="http://halbefrau.twoday.net/stories/6108844/">
    <title>Eine deutsche Weihnacht</title>
    <link>http://halbefrau.twoday.net/stories/6108844/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;151&quot; alt=&quot;Soldat&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/halbefrau/images/Soldat.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Glocken klingen laut zum Weihnachtsfeste,&lt;br /&gt;
ein Stern blinkt hell wie eine Leuchtreklame.&lt;br /&gt;
Ein Fettfleck ziert das Abendkleid der Dame,&lt;br /&gt;
ein Rotweinklecks des Hausherrn weiße Weste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Christbaum glimmen letzte Kerzenreste,&lt;br /&gt;
darunter liegt ein Kind. Wie war sein Name?&lt;br /&gt;
Es ist längst tot, zu schwach war Gottes Same&lt;br /&gt;
und jung zu sterben sicherlich das Beste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Garten raucht der Sohn eine Zigarre,&lt;br /&gt;
stiert in die Nacht und denkt dran, wie sie wachten,&lt;br /&gt;
er und sein Freund, stets griffbereit die Knarre,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gemeinsam über Herrenwitze lachten.&lt;br /&gt;
Jetzt liegt er unterm Gras in Leichenstarre.&lt;br /&gt;
Und bald geht es erneut hinaus zum Schlachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Bild: Albin Egger-Lienz, Toter Soldat)</description>
    <dc:creator>Halbe Frau</dc:creator>
    <dc:subject>Eine deutsche Weihnacht</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Halbe Frau</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-26T00:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://halbefrau.twoday.net/stories/6103692/">
    <title>Schnee</title>
    <link>http://halbefrau.twoday.net/stories/6103692/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;162&quot; alt=&quot;Schnee&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/halbefrau/images/Schnee.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neulich wuchs noch grüner Klee,&lt;br /&gt;
heute liegt darüber Schnee.&lt;br /&gt;
Durch den weißen Winterwald&lt;br /&gt;
pfeift Dezemberwind so kalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon um drei beginnts zu dunkeln,&lt;br /&gt;
nur die Eiskristalle funkeln.&lt;br /&gt;
Nicht der kleinste Sonnenstrahl&lt;br /&gt;
schimmert durch die Wolken mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brauner Matsch spritzt durch die Straßen,&lt;br /&gt;
wenn die Autos drüber rasen.&lt;br /&gt;
Hab nen hellen Mantel an,&lt;br /&gt;
den ich nunmehr waschen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe blaugefrorne Hände,&lt;br /&gt;
kalte Ohren ohne Ende,&lt;br /&gt;
eile heimwärts durch den Schnee,&lt;br /&gt;
sehne mich nach heißem Tee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald wird uns ein Kind geboren.&lt;br /&gt;
Gestern ist ein Mann erfroren.&lt;br /&gt;
Obdachlos und ohne Schutz&lt;br /&gt;
lag er morgens tot im Schmutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vögel piepen leis und kläglich,&lt;br /&gt;
Straßenkatzen friern unsäglich.&lt;br /&gt;
Dieser Winter kalt und rau,&lt;br /&gt;
der plagt nicht nur Mann und Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will mich weiter nicht beklagen,&lt;br /&gt;
will mich lieber einmal fragen,&lt;br /&gt;
ob ich denn nicht dann und wann&lt;br /&gt;
diesen Armen helfen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Bild: Adolf Friedrich Erdmann von Menzel, &lt;br /&gt;
Berliner Hinterhäuser im Schnee)</description>
    <dc:creator>Halbe Frau</dc:creator>
    <dc:subject>Schnee</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Halbe Frau</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-21T18:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://halbefrau.twoday.net/stories/6101792/">
    <title>Der Polizist</title>
    <link>http://halbefrau.twoday.net/stories/6101792/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;196&quot; alt=&quot;Stripper&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/halbefrau/images/Stripper.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ging zu nem Geburtstagsfeste,&lt;br /&gt;
dort waren eine Menge Gäste.&lt;br /&gt;
Unser Freund Thomas wurde dreißig,&lt;br /&gt;
das feierten wir froh und fleißig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Korken knallten, Gläser klangen,&lt;br /&gt;
die Gäste tanzten, spielten, sangen,&lt;br /&gt;
die Jenny las paar Verslein vor,&lt;br /&gt;
Disco-Musik klang an das Ohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da klingelt es - verdammter Mist!&lt;br /&gt;
Zur Tür rein tritt ein Polizist&lt;br /&gt;
und spricht sein Sprüchlein altbewährt:&lt;br /&gt;
Die Nachbarn hätten sich beschwert,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir sollten Bittschön leiser sein.&lt;br /&gt;
Ein Spielverderber  wie gemein!&lt;br /&gt;
Sein sanft geschwungner hübscher Mund&lt;br /&gt;
tut uns die bittre Wahrheit kund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gäste schweigen ganz betreten,&lt;br /&gt;
die Jenny fängt schon an zu beten.&lt;br /&gt;
Wunder geschehn! Ohne ein Wort&lt;br /&gt;
wirft er nun seine Mütze fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knöpft seine Jacke auf im Nu,&lt;br /&gt;
steht vor uns ohne Strümpf und Schuh,&lt;br /&gt;
lässt Beine kreisen, Muskeln spielen -&lt;br /&gt;
wie gerne wär ich ihm zu Willen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da löst er seine Gürtelschnalle -&lt;br /&gt;
ich sitze längst schon in der Falle -&lt;br /&gt;
wirft ab den Slip, das dumme Ding,&lt;br /&gt;
steht vor dem Publikum im String.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streift den auch ab, ist nackt und bloß,&lt;br /&gt;
setzt sich dem Thomas auf den Schoß,&lt;br /&gt;
liebkost ihn und macht sonst noch was -&lt;br /&gt;
die Jenny wird vor Neid ganz blass,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sitzt still und einsam in der Ecke,&lt;br /&gt;
läg doch so gern unter der Decke,&lt;br /&gt;
ganz atemlos und eng verschlungen,&lt;br /&gt;
mit diesem wunderschönen Jungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunder geschehen in Sekunden&lt;br /&gt;
und sind genauso schnell verschwunden.&lt;br /&gt;
Er kam und ging  war es ein Traum?&lt;br /&gt;
Wie öd und leer ist jetzt der Raum!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Bild: Stripper Maurice)</description>
    <dc:creator>Halbe Frau</dc:creator>
    <dc:subject>Der Polizist</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Halbe Frau</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-20T13:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://halbefrau.twoday.net/stories/6094450/">
    <title>Berlinerick - Friedrichshain</title>
    <link>http://halbefrau.twoday.net/stories/6094450/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Friedrichshain2&quot; width=&quot;187&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/halbefrau/images/Friedrichshain2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebt eine Lady im Friedrichshain,&lt;br /&gt;
die sagt zu den Gentlemen niemals Nein.&lt;br /&gt;
Ob mager, ob fett,&lt;br /&gt;
sie findt alle nett.&lt;br /&gt;
Willst du ihre Anschrift, um sie zu frein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Bild: Indimedia)</description>
    <dc:creator>Halbe Frau</dc:creator>
    <dc:subject>Berlinerick - Friedrichshain</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Halbe Frau</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-15T19:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://halbefrau.twoday.net/stories/6094438/">
    <title>Berlinerick - Lichtenrade</title>
    <link>http://halbefrau.twoday.net/stories/6094438/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;199&quot; alt=&quot;Lichtenrade3&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/halbefrau/images/Lichtenrade3.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mann unten in Lichtenrade&lt;br /&gt;
verbringt viele Stunden im Bade.&lt;br /&gt;
Es schrumpelt die Haut,&lt;br /&gt;
da meint seine Braut:&lt;br /&gt;
&quot;Fürn Schrumpfkopf bin ich mir zu schade.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Bild: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung)</description>
    <dc:creator>Halbe Frau</dc:creator>
    <dc:subject>Berlinerick - Lichtenrade</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Halbe Frau</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-15T19:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://halbefrau.twoday.net/stories/6094423/">
    <title>Berlinerick - Wartenberg</title>
    <link>http://halbefrau.twoday.net/stories/6094423/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;188&quot; alt=&quot;Wartenberg&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/halbefrau/images/Wartenberg.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war mal ein Männlein in Wartenberg,&lt;br /&gt;
das war fast so klein wie ein Gartenzwerg.&lt;br /&gt;
Jedoch an ihm hing&lt;br /&gt;
ein riesiges Ding,&lt;br /&gt;
drauf legten die Damen ihr Augenmerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Bild: Blog Landschaftsarchitektur)</description>
    <dc:creator>Halbe Frau</dc:creator>
    <dc:subject>Berlinerick - Wartenberg</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Halbe Frau</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-15T19:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://halbefrau.twoday.net/stories/6080585/">
    <title>Überflüssig (Akrostichon)</title>
    <link>http://halbefrau.twoday.net/stories/6080585/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;238&quot; alt=&quot;Heine&quot; width=&quot;180&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/halbefrau/images/Heine.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verdammt, ich hab es langsam satt -&lt;br /&gt;
Oh ja, mein Auge ist beleidigt -&lt;br /&gt;
Nur Schund zu lesen auf dem Blatt.&lt;br /&gt;
Die Dichtung sei hiermit verteidigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab mal Dichter hier im Land,&lt;br /&gt;
Reimten gar fein mit Engelszungen,&lt;br /&gt;
Nahmen die Feder in die Hand&lt;br /&gt;
Und haben jedes Herz bezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traten für Recht und Freiheit ein,&lt;br /&gt;
Zart war ihr Vers über die Liebe,&lt;br /&gt;
Lustig das Lied von Weib und Wein,&lt;br /&gt;
Oft wünschte ich, dass es so bliebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drehten sich heut ganz gewiss&lt;br /&gt;
In ihrem eignen Grabe um.&lt;br /&gt;
Gereimt wird über jeden Schiss,&lt;br /&gt;
Kindisch, beleidigend und dumm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fehlt auch nicht an Kommentaren.&lt;br /&gt;
In unserm Volk der Kritiker&lt;br /&gt;
Tritt man in Hintern gern in Scharen,&lt;br /&gt;
Denn diese Kurzweil fällt nicht schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wärmt die Erde sich nun auf,&lt;br /&gt;
Räudig und hungrig stirbt ein Kind.&lt;br /&gt;
Kein Mucks - das ist des Lebens Lauf.&lt;br /&gt;
Überfluss macht halt taub und blind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun bitte ich die Dichterschar,&lt;br /&gt;
Sich mal ein wenig zu besinnen,&lt;br /&gt;
Texte zu schreiben rein und klar,&lt;br /&gt;
Euterpe stets im Herzen drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Bild: Heinrich Heine, Künstler unbekannt)</description>
    <dc:creator>Halbe Frau</dc:creator>
    <dc:subject>Überflüssig (Akrostichon)</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Halbe Frau</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-07T18:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://halbefrau.twoday.net/stories/6075922/">
    <title>Puten</title>
    <link>http://halbefrau.twoday.net/stories/6075922/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;200&quot; alt=&quot;Puten&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/halbefrau/images/Puten.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gedicht ist nicht erbaulich,&lt;br /&gt;
nein, es ist vielmehr unverdaulich.&lt;br /&gt;
Denn heute will ich euch erzählen,&lt;br /&gt;
wie Menschen arme Tiere quälen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In engen Ställen leben Puten,&lt;br /&gt;
müssen fürs Weihnachtsfestmahl bluten.&lt;br /&gt;
Nach zweiundzwanzig schlimmen Wochen&lt;br /&gt;
kann man sie kaufen und fein kochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wiegen einundzwanzig Kilo,&lt;br /&gt;
das Mästen macht sie jedoch nie froh.&lt;br /&gt;
Krumme Skelette kann man sehen,&lt;br /&gt;
die Tiere können nicht mehr gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Können kaum atmen, leiden Qualen,&lt;br /&gt;
werden sogar zu Kannibalen.&lt;br /&gt;
Auf blutig krüppeligen Zehen&lt;br /&gt;
müssen sie in der Scheiße stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund zehn Prozent sterben schon frühe,&lt;br /&gt;
oft macht man sich nicht mal die Mühe,&lt;br /&gt;
ihre Kadaver wegzuräumen,&lt;br /&gt;
man will ja keine Zeit versäumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medikamente, Salmonellen&lt;br /&gt;
und Zusatzstoffe in den Zellen.&lt;br /&gt;
Auch wenn die Werbung es verspricht,&lt;br /&gt;
dem Wohlbefinden dient das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende werden sie verfrachtet,&lt;br /&gt;
am Schlachthof im Akkord geschlachtet.&lt;br /&gt;
Ich bitt&apos;, drum tat ich&apos;s euch berichten,&lt;br /&gt;
auf Puten künftig zu verzichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Bild: Putenmast, www.tierschutzbilder.de)</description>
    <dc:creator>Halbe Frau</dc:creator>
    <dc:subject>Puten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Halbe Frau</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-03T23:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://halbefrau.twoday.net/stories/6072280/">
    <title>Ramona</title>
    <link>http://halbefrau.twoday.net/stories/6072280/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;263&quot; alt=&quot;ramona_adios&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/halbefrau/images/ramona_adios.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Oktober 1996&lt;br /&gt;
auf dem Zócalo&lt;br /&gt;
von Mexico City&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Frau&lt;br /&gt;
betritt&lt;br /&gt;
die Tribüne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarz vermummt&lt;br /&gt;
im bunt gewebten Rock&lt;br /&gt;
Kommandantin Ramona&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit fester Stimme&lt;br /&gt;
sagt sie&lt;br /&gt;
Nunca más&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nie mehr ein Mexiko&lt;br /&gt;
unser Land&lt;br /&gt;
ohne uns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nie mehr ein Leben&lt;br /&gt;
ohne Hoffnung&lt;br /&gt;
ohne Sinn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nie mehr ein Mann&lt;br /&gt;
ohne Kraft&lt;br /&gt;
ohne Mut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nie mehr eine Frau&lt;br /&gt;
ohne Würde&lt;br /&gt;
ohne Recht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nie mehr ein Kind&lt;br /&gt;
ohne Brot&lt;br /&gt;
ohne Buch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Januar 2006&lt;br /&gt;
auf der Straße&lt;br /&gt;
nach San Cristóbal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Frau&lt;br /&gt;
verlässt&lt;br /&gt;
die Bühne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Völker Mexikos&lt;br /&gt;
weinen&lt;br /&gt;
um Ramona&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tag der Toten&lt;br /&gt;
bringen sie ihr&lt;br /&gt;
Mais und Mangos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tagelöhner&lt;br /&gt;
und die Marktfrau&lt;br /&gt;
mit ihrem Kind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sagen&lt;br /&gt;
mit fester Stimme&lt;br /&gt;
Nunca más&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Bild: Schools for Chiapas, Ramona Adiós)</description>
    <dc:creator>Halbe Frau</dc:creator>
    <dc:subject>Ramona</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Halbe Frau</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-01T22:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://halbefrau.twoday.net/stories/6066001/">
    <title>Likör</title>
    <link>http://halbefrau.twoday.net/stories/6066001/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;234&quot; alt=&quot;Ury2&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/halbefrau/images/Ury2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wein liegt Wahrheit, Wut im Schnaps,&lt;br /&gt;
vom Bierfreund setzt es einen Klaps.&lt;br /&gt;
Ich sitz allein in der Budik,&lt;br /&gt;
mach mir nen Kopf um Politik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schampus schwimmt die Haute-Volée,&lt;br /&gt;
der Pfeffersack säuft Rum mit Tee,&lt;br /&gt;
das Straßenkind, das schnüffelt Leim,&lt;br /&gt;
nennt einen Pappkarton sein Heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wen intressiert schon mein Gebell,&lt;br /&gt;
wen rührt mein flammender Appell,&lt;br /&gt;
der Lyrikerin Wortgewalt&lt;br /&gt;
lässt selbst den letzten Zecher kalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voll Kummer sitz ich da und wein,&lt;br /&gt;
doch da fällt Wilhelm Busch mir ein:&lt;br /&gt;
&quot;Es ist ein Spruch von alters her:&lt;br /&gt;
Wer Sorgen hat, hat auch Likör.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzig wahre Seligkeit&lt;br /&gt;
hält fruchtiger Likör bereit.&lt;br /&gt;
Ob Minz, ob Kirsch, ob Schleh man wählt,&lt;br /&gt;
der geistreiche Genuss nur zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rubinrot, golden, wonnig, süß&lt;br /&gt;
wie Nektar aus dem Paradies&lt;br /&gt;
beflügelt der Likör das Wort,&lt;br /&gt;
erwärmt das Herz an jedem Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell winke ich den Wirt heran,&lt;br /&gt;
da spricht ein hübscher Mann mich an:&lt;br /&gt;
&quot;Komm, trink mit mir, ich lad dich ein,&lt;br /&gt;
will heut mit dir zusammen sein.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politik, die kann mich mal,&lt;br /&gt;
der Weltschmerz ist mir piepegal.&lt;br /&gt;
Ein süßes Früchtchen im Likör&lt;br /&gt;
und eins im Arm, was will ich mehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Bild: Lesser Ury, Frau in Rot)</description>
    <dc:creator>Halbe Frau</dc:creator>
    <dc:subject>Likör</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Halbe Frau</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-27T17:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://halbefrau.twoday.net/stories/6063112/">
    <title>Immergrüne Lyrikwiese</title>
    <link>http://halbefrau.twoday.net/stories/6063112/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;Wiese&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/halbefrau/images/Wiese.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einer immergrünen Lyrikwiese&lt;br /&gt;
gibt es gar Wundersames zu berichten:&lt;br /&gt;
Ein Satanspilz schreibt gruslige Geschichten&lt;br /&gt;
und Limericks en masse, und zwar ganz fiese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versonnen lauscht ein vierschrötiger Riese&lt;br /&gt;
im kühlen Schatten kirchturmhoher Fichten&lt;br /&gt;
den bittersüß-romantischen Gedichten&lt;br /&gt;
der Blumenfee und denkt nur noch an diese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein stolzer Admiral umschwirrt versunken&lt;br /&gt;
ein reimend Kräuterweib mit grünen Haaren,&lt;br /&gt;
von ihrer Poesie ganz liebestrunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euterpe selbst, belesen und erfahren,&lt;br /&gt;
trägt in die frohe Schar den hellen Funken&lt;br /&gt;
der hohen Dichtkunst, ewig jung an Jahren.</description>
    <dc:creator>Halbe Frau</dc:creator>
    <dc:subject>Immergrüne Lyrikwiese</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Halbe Frau</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-25T21:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://halbefrau.twoday.net/stories/6048504/">
    <title>Ein Stein</title>
    <link>http://halbefrau.twoday.net/stories/6048504/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;Stein&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/halbefrau/images/Stein.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Lebtag lauf ich kreuz und quer&lt;br /&gt;
meiner Bestimmung hinterher.&lt;br /&gt;
Ich grüble und ich frage mich:&lt;br /&gt;
Wer bin ich, wohin gehe ich??&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Höherem bestimmt, gewiss,&lt;br /&gt;
verstand das Schicksal wohl was miss:&lt;br /&gt;
Ich leb im Wolkenkuckucksheim,&lt;br /&gt;
geh Bauernfängern auf den Leim,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schufte für andrer Leut Karriere,&lt;br /&gt;
komm Stärkeren stets in die Quere,&lt;br /&gt;
will Toleranz und Fantasie,&lt;br /&gt;
doch rufen alle: Utopie!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann keine Fliege leiden sehn,&lt;br /&gt;
kann diese Welt nicht mehr verstehn,&lt;br /&gt;
glaube an Gott, doch Gott ist tot,&lt;br /&gt;
seitdem herrscht Dunkelheit und Not,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herrscht Hochmut, Habgier, Völlerei,&lt;br /&gt;
herrscht Lüge, Hass, Hurrageschrei.&lt;br /&gt;
Ich suchte Liebe, suchte Glück,&lt;br /&gt;
bekam mein Herz kaputt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell mach ich meine Türe zu,&lt;br /&gt;
dann hat die liebe Seele Ruh.&lt;br /&gt;
Stieg aus dem Luftschloss gern hinab&lt;br /&gt;
zur ewgen Ruh ins kühle Grab...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ist die Welt auch &quot;hunds&quot;gemein -&lt;br /&gt;
ich rolle weiter meinen Stein.&lt;br /&gt;
Schon David hat es ja bewiesen:&lt;br /&gt;
Ein kleiner Stein erschlägt den Riesen!</description>
    <dc:creator>Halbe Frau</dc:creator>
    <dc:subject>Ein Stein</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Halbe Frau</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-18T02:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://halbefrau.twoday.net/stories/5928307/">
    <title>Kirche San Juan Chamula</title>
    <link>http://halbefrau.twoday.net/stories/5928307/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Chamula&quot; width=&quot;225&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/halbefrau/images/Chamula.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiße Mauern, bunte Pforte,&lt;br /&gt;
einst erbaut für San Juan.&lt;br /&gt;
doch der Pilgerscharen Worte&lt;br /&gt;
gelten auch dem Kukulkan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drinnen brennen tausend Kerzen,&lt;br /&gt;
die den bösen Geist vertreiben.&lt;br /&gt;
Krücken und gebrochne Herzen&lt;br /&gt;
solln am Ende liegen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
San Juan trägt einen Spiegel,&lt;br /&gt;
der zeigt kummervolle Mienen.&lt;br /&gt;
Posh und Weihrauch aus dem Tiegel&lt;br /&gt;
sollen der Erleuchtung dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kiefernnadeln auf den Stufen,&lt;br /&gt;
auf Altären Gladiolen,&lt;br /&gt;
Während die Schamanen rufen,&lt;br /&gt;
hört man die Betrunknen johlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie begehen Rituale,&lt;br /&gt;
flehen zur Guadalupe,&lt;br /&gt;
bringen Opfer dar im Saale,&lt;br /&gt;
essen selbst nur Wassersuppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beten, warten, Gott ergeben&lt;br /&gt;
und den Herrn im weißen Kragen.&lt;br /&gt;
Dieses armselige Leben&lt;br /&gt;
ist im Rausch nur zu ertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hühnerblut klebt an den Händen&lt;br /&gt;
und die Demut lähmt die Glieder.&lt;br /&gt;
Wird sich je das Schicksal wenden&lt;br /&gt;
beim Gesang der frommen Lieder?</description>
    <dc:creator>Halbe Frau</dc:creator>
    <dc:subject>Kirche San Juan Chamula</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Halbe Frau</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-08T20:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://halbefrau.twoday.net/stories/5915054/">
    <title>Die Farben von Chiapas</title>
    <link>http://halbefrau.twoday.net/stories/5915054/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Chiapas2&quot; width=&quot;182&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/halbefrau/images/Chiapas2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarz der Zopf der jungen Frau,&lt;br /&gt;
darin leuchten bunte Bänder.&lt;br /&gt;
Sonnengelb und Himmelsblau&lt;br /&gt;
webte sie in die Gewänder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Markt gibts gelbe Früchte,&lt;br /&gt;
rote Bohnen, blaue Fische.&lt;br /&gt;
Blassgelb brutzeln die Tortillas&lt;br /&gt;
überm Feuer in der Küche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Smaragde und Türkise&lt;br /&gt;
schimmern Wasserfall und Meer.&lt;br /&gt;
Sattes Grün, maisgoldne Süße&lt;br /&gt;
lasten auf den Gipfeln schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hibiskusblüten Flammen,&lt;br /&gt;
feuerrot, orange und blau.&lt;br /&gt;
Blumen, wundersam die Namen,&lt;br /&gt;
tragen Farbenpracht zur Schau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klein und grün die Papageien,&lt;br /&gt;
groß und braun das Krokodil.&lt;br /&gt;
Aus dem Urwald dringt das Schreien&lt;br /&gt;
gelber Jaguare schrill.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schildkröten, die moosgrün funkeln,&lt;br /&gt;
Schmetterlinge flattern bunt.&lt;br /&gt;
Oft begegnet mir im Dunkeln&lt;br /&gt;
noch ein ockergelber Hund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Rock so weiß wie Schnee&lt;br /&gt;
trägt der greise Kirchendiener.&lt;br /&gt;
Kiefernzweige grün wie Klee,&lt;br /&gt;
drauf grellrot das Blut der Hühner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grün das Land der Lakandonen,&lt;br /&gt;
golden der Madonna Kleid.&lt;br /&gt;
Land, auf dem die Götter thronen,&lt;br /&gt;
trotzig bunt in all dem Leid.</description>
    <dc:creator>Halbe Frau</dc:creator>
    <dc:subject>Die Farben von Chiapas</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Halbe Frau</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-01T13:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://halbefrau.twoday.net/stories/5852909/">
    <title>Fernweh</title>
    <link>http://halbefrau.twoday.net/stories/5852909/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Monte Albán&quot; height=&quot;200&quot; alt=&quot;Monte Albán&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/halbefrau/images/pyramid-monte-alban-500.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genug geschuftet und gespart,&lt;br /&gt;
nun geht es bald auf große Fahrt.&lt;br /&gt;
Im wilden fernen Mexiko,&lt;br /&gt;
da werd ich meines Lebens froh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Luftschiff statt auf der Galeere&lt;br /&gt;
reis flugs ich über sieben Meere.&lt;br /&gt;
Ich kann die Welt von oben sehn,&lt;br /&gt;
als freie Frau vor Anker gehn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort brauch ich keinen Ballermann,&lt;br /&gt;
auch keinen Mann, der alles kann.&lt;br /&gt;
Den Pelikan am großen Meer,&lt;br /&gt;
den liebe ich von Herzen sehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dschungel mit den Papageien&lt;br /&gt;
will laut ich um die Wette schreien.&lt;br /&gt;
Umschwirrt von kleinen Kolibris&lt;br /&gt;
fühl ich mich wie im Paradies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schildkröten, Krokodile, Schlangen&lt;br /&gt;
brauchen ums Leben nicht zu bangen.&lt;br /&gt;
Ich esse ja zu Mittag bloß&lt;br /&gt;
Tortillas, Chilis und Arroz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Mariachi-Lieder klingen,&lt;br /&gt;
will ich graziös das Tanzbein schwingen.&lt;br /&gt;
Am Kopf nen breitkrempigen Hut&lt;br /&gt;
fließt in mir Zapotekenblut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sierra Madre karge Pracht,&lt;br /&gt;
den Stillen Ozean bei Nacht,&lt;br /&gt;
das alles möcht ich gerne sehn&lt;br /&gt;
und dieses fremde Land verstehn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach wildes fernes Mexiko,&lt;br /&gt;
nach dir nur sehne ich mich so.&lt;br /&gt;
Breit deinen Blütenteppich aus,&lt;br /&gt;
dann fühle ich mich gleich zu Haus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Bild: Sacred Sites, Monte Albán)</description>
    <dc:creator>Halbe Frau</dc:creator>
    <dc:subject>Fernweh</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Halbe Frau</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-30T21:17:00Z</dc:date>
  </item>


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